Bezogen auf die Buchbranche handelt es sich bei einem Exposé um die kurze Darstellung und Zusammenfassung eines Manuskriptes. Durch diese Zusammenstellung können sich Außenstehende vorab einen Überblick über das Werk verschaffen. Verlage erhalten einen ersten Eindruck vom Manuskript und vom Autor.
Ein Exposé könnte man also mit einer Bewerbung vergleichen.
Damit das Exposé in die engere Auswahl bei Verlagen fällt, sollte es prägnant und zugleich ausdrucksstark sein.
Sofern es zur Ausrichtung des Verlages passt und dem Verlagslektor das Exposé gefällt, bestehen gute Chancen, dort angenommen zu werden.
Neben dem Arbeitstitel sollte der Autor kurz auf die Idee des Manuskriptes eingehen und den Inhalt kurz wiedergeben. Ein anregender Buchtitel und die Intention hinter dem Werk können bereits Interesse wecken.
Außerdem sollte man angeben, um welches Genre es sich handelt und welche Zielgruppe damit angesprochen wird, sodass der Verlag das Manuskript vorab einordnen kann.
Desweiteren ist es relevant, welchen Umfang das Manuskript hat (bestenfalls in Zeichen angeben) und wie es aufgebaut ist.
Hat es mehrere Kapitel, gibt es besondere Abschnitte, Rückblicke, Zeitsprünge etc.?
Ist es aus der Sicht einer oder mehrerer Personen geschrieben?
Sind ggf. Bilder, Graphiken etc. darin enthalten?
Wie sieht es auf dem Büchermarkt hinsichtlich dieses Themas aus?
Gibt es bereits vergleichbare Bücher? Wie hebt sich dein Manuskript davon ab, was macht es lesenswert? Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?
Wo siehst du für den Leser einen Mehrwert (Spannung, Information etc.)?
Ein wesentlicher Bestandteil des Exposés sind außerdem Informationen über den Autor. Dabei sind nicht nur die persönlichen Angaben (Kontaktdaten) sowie der allgemeine Werdegang und bisherige Veröffentlichungen von Interesse, sondern auch, wie derjenige zum Schreiben kam. Welche Motivation steckt hinter deiner Geschichte? Welche Intention verfolgst du?
Zu guter Letzt legt man dem Exposé eine kurze, ausdrucksstarke Leseprobe (ca. 10 bis 20 DIN A4 Seiten) bei. So kann der Verlag sich direkt einen ersten Eindruck über den Schreibstil des Autors verschaffen.
Insgesamt sollte ein Exposé (exkl. Leseprobe) einen Umfang von zirka fünf bis sechs Seiten nicht überschreiten.
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